Donnerstag, 6. Juli 2017

Neu ab Juli 2017
Tsavorit Kristalle und Kristallstufen aus Tansania von meiner Afrika-Expedition im Frühjahr 2017 zum Spitzenpreis

Tsavorit ist ein sehr seltener und sehr gesuchter Edelstein aus der Granatgruppe.

http://www.mineralicon.de/Tsavorit

 

 

http://www.mineralicon.de/Tsavorit

Dienstag, 23. Mai 2017

23. Mai 2017: Meine neues Youtube Video

Sternenstaub und Wirklichkeit 

 


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Dipl. Mineraloge Bernhard Watzke, Würzburg
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Freitag, 17. Juni 2016

Kristalle - Magie - Engelritual

Youtube Video 


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Dipl. Mineraloge Bernhard Watzke, Würzburg
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Donnerstag, 7. April 2016

  Meine persönliche Empfehlung:

Der großartige, magische und kraftvolle Blog der lieben Sandra Ehstania.

Klicken Sie einfach auf die Eiche:

 


Donnerstag, 24. März 2016


Schamanische Traumsteine aus Afrika

Schamanischer Traumstein mit rotem Rutil aus Tansania

Im heutigen Artikel geht es um ganz besondere Steine, die ich von einer meiner Afrika Expeditionen mitgebracht habe: Schamanische Traumsteine aus Tansania

Schamanische Traumsteine, auch als Lodolith, Garden Quartz oder Schamanenstein bezeichnet sind durchsichtige Quarzkristalle (meist Bergkristall) mit Mineral-Einschlüssen
Sie sind bekannt von mehreren Fundorten weltweit. In einigen alten Kulturen und Stammesgesellschaften (Afrika / Südamerika) werden sie seit der Frühzeit bis zum heutigen Tag bei speziellen Ritualen eingesetzt.
Tansania ist ein Land voll von Magie, alten Ritualen und der Verehrung von Ahnengeistern. Medizinmänner und Schamanen genießen seit alter Zeit höchstes Ansehen.
Tansania is ebenso weltberühmt durch seine Vorkommen an Edelsteinen. Denken Sie nur an die Chrysoprase aus Handeni oder den Tansanit von den Merelani Hills.
 
Das Besondere an den Bergkristall Schamanischen Traumsteinen aus Tansania ist Ihr Anteil an metallisch-rot hochglänzenden Rutil Kristallen. Häufig enthalten sie noch schwarze Hämatit Kristalle und weitere Minerale vorwiegend der Chlorit-Gruppe. Roter Rutil als Einschluss in Bergkristall ist viel seltener als der bekannte goldfarbene Rutil. Und in den Steinen aus Tansania ist der Rutil mit seiner starken roten Farbe und seinem unbeschreiblichen metallischen Glanz atemberaubend schön.

Den Namen Garden Quartz erhielten Schamanische Traumsteine im angloamerikanischen Sprachraum durch ihre Ähnlichkeit mit einem versteinerten Garten. Die Mineralogie zeigt uns, dass dieser Vergleich auch für die Schamanensteine aus Tansania sehr zutreffend ist: Die Steine bildeten sich in Hohlräumen im Erdinneren, die wie apline Kristallklüfte von hydrothermalen Lösungen gefüllt waren. In diesen kristallisierten zuerst Rutil bzw. Hämatit, und dann Chlorit-Minerale bevor sie dann von Bergkristall eingeschlossen und sozusagen konserviert wurden. Es handelt sich also in der Tat um eine Art "versteinerte Unterwasserlandschaft"; allerdings eine aus der Tiefe der Erde, die uns nicht direkt zugänglich ist.
Schamanische Traumsteine werden von Schamanen, Kristalltherapeuten und Kristallheilern als Traumreise-Begleiter zu magischen, geheimnisvollen Orten benutzt. Viele meiner Kunden und Kristalltherapeuten haben nachts einen dieser Traumsteine unter ihrem Kopfkissen. Die Steine finden ebenso Verwendung in schamanischen Sitzungen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und als unterstützender Begleiter auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.

Michael Gienger (Lexikon der Heilsteinkunde) schrieb über roten Rutil in Bergkristall, dass er hilft " groß zu denken und die eigenen Visionen unterstützt". 
Das gilt um ein Vielfaches mehr, wenn der rote Rutil im Bergkristall zusammen mit anderen Einschlüssen als Schamanischer Traumstein vorliegt.  

Spiel der Realitäten. Geheimnisvoll magische Welten im Kristall. Wunderwerke der Natur aus dem Inneren der Erde Afrikas geben uns Einblick in nicht zugängliche Welten und laden ein zu unserer ganz persönlichen Traumreise.Sie laden uns ein, groß zu denken und unsere Visionen Wirklichkeit werden zu lassen.

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Mein Angebot an Schamanischen Traumsteinen von meiner Afrika Expedition nach Tansania finden Sie unter folgendem link:

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Schamanischer Traumstein mit rotem Rutil aus Tansania
 
Schamanischer Traumstein mit rotem Rutil aus Tansania

Schamanischer Traumstein mit rotem Rutil aus Tansania

Schamanischer Traumstein mit rotem Rutil aus Tansania

Schamanischer Traumstein mit rotem Rutil aus Tansania



Dipl. Mineraloge Bernhard Watzke, Würzburg
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Donnerstag, 10. März 2016

Chromdiopsid

Lebendigkeit - Harmonie - Verbindung mit Gaia

Chromdiopsid Kristallstufe Aracuai, Minas Gerais, Brasilien
Alle Photos lassen sich mit einem Mausklick vergrößern.

"Wow, was für ein herrliches Grün" oder "so einen phantastischen Stein habe ich ja noch nie gesehen". Solche Sätze höre ich immer wieder, wenn ich Menschen das erste mal mit Chromdiopsid in Kontakt bringe.
Chromdiopsid ist eine Varietät des Calcium-Magnesium Silikates Diopsid. Seine unvergleichliche grüne Farbe wird durch feine - im Kristallgitter fest gebundene - Chromgehalte hervorgerufen. Gleich vorweg: Chromdiopsid ist nicht giftig !

Häufig wird der Chromdiopsid wegen seiner Farbe gern mit dem Smaragd oder dem Edelstein-Granat Tsavorit verglichen. Ich persönlich finde, dass die Grüntöne des Chromdiopsid absolut einzigartig sind. Lange Zeit kam Chromdiopsid in Edelsteinqualität entweder aus Sibirien (Aldan) oder Finnland (Outokumpu). Mittlererweile gibt es hervorragende Chromdiopsid-Kristallstufen auch aus Brasilien. Ich hatte im Rahmen meiner Sommerexpedition 2015 die wundervolle Gelegenheit Chromdiopsid aus dem Aracuai Pegmatit Distrikt (östliche brasilianische Pegmatit Povinz) vor Ort zu bekommen.
Der Chromdiopsid tritt hier häufig zusammen mit Quarz (Bergkristall) auf. Die Stufen bestehen teils aus sehr feinen, nahezu Schiefer-ähnlich aggregierten tafeligen hellgrünen Chromdiopsid Kristallen bis hin zu Bereichen mit tief dunkelgrünen hochglänzenden größeren Chromdiopsid Kristallen. Die Kristalle sind meist wundervoll durchscheinend.




Chromdiopsid Kristallstufe Aracuai, Minas Gerais, Brasilien

Chromdiopsid Kristallstufe Aracuai, Minas Gerais, Brasilien



Die bekannte englische Kristalltherapeutin Judy Hall (The Crystal Bible) sieht im Chromdiopsid "den perfekten Stein, um sich mit Mutter Erde zu verbinden und durch eine innige Verbindung Zugang zu bekommen zu vergessenem Wissen und den heilenden Energien der Natur".
In der Tat wecken die herrlich grünen Farböne des Chromdiopsid angenehme Assoziationen. Wir kennen viele Grüntöne aus der Natur mit denen wir Angenehmes verbinden. Nicht umsonst stammt das Wort "grün" aus dem althochdeutschen und bedeutet "wachsen", "sprießen" und "gedeihen".  Das helle Frühlingsgrün und das zarte Maigrün das sich dann zum Sommer hin in immer sattere dunklere Grüntöne verwandelt. 


Der Chromdiopsid aus Brasilien vereint in seinen Kristallstufen die unterschiedlichsten Grüntöne; von hell bis dunkel. Kombiniert mit herrlichen, klar strukturierten und hochglänzenden Kristallen. 


So wie Pflanzen, Tiere und auch wir Menschen ist der Chromdiopsid ein Produkt von Mutter Erde. Die alten Griechen nannten sie Gaia. Gaia, die personifizierte Mutter Erde. Die alten Griechen schufen damit einen Möglichkeit, die Erde nicht abstrakt zu sehen, sondern direkt mit ihr in Verbindung treten zu können. Etwas, was wir Menschen heute zum größten Teil verloren haben. Wir Menschen, die die Erde benutzen, ausnutzen und letztendlich auf dem Weg sind, sie und damit uns selbst zu zerstören.

Chromdiopsid Kristallstufe Aracuai, Minas Gerais, Brasilien


Gaia ist die Gesamtheit aller Organismen. Einige buddhistische Schulen zählen auch Minerale und Kristalle dazu. Ein großes System dessen Teil wir sind.
Ein großes System das nur funktionieren kann und in dem wir uns auch nur wohlfühlen, wenn wir miteinander und füreinander leben und da sind.

Michael Gienger sagte über den Chromdiopsid: "Er bringt Lebendigkeit, Harmonie und Lebensfreude".

Lebendigkeit und Harmonie sind Begriffe, die wir häufig mit der Natur verbinden. Erinnern wir uns nur an unseren letzten Spaziergang im Wald oder im Park.
Die Natur ist der Ort, von dem wir kommen. Wir wurden nicht für Städte geboren und wir sind auch nicht für Städte gemacht. Nicht umsonst fühlen wir uns "im Grünen" so wohl;
nicht umsonst stellen wir uns Pflanzen ans Fensterbrett. Und so wie die Verbindung mit der Natur kann uns auch die Verbindung mit dem herrlich grünen Chromdiopsid helfen.
Vielleicht gibt es ja auch feinstoffliche Energien, die wir naturwissenschaftlich noch nicht messen können. Die aber auch im Chromdiopsid vorhanden sind und von ihm ausgehen.
"Heilende Energien", etwas was heute oft belächelt wird, was aber zum "Wissen der Alten" gehört. Etwas was wir mit den Methoden der Physik und der Medizin (noch) nicht messen können.

Heilung kommt immer von innen heraus. Letztendlich heilt kein Medikament direkt; sondern der Körper heilt sich selbst mit Hilfe des Medikamentes.

Vor fast 1000 Jahren schwärmte die Heilige Hidegard von Bingen in ihrem Werk "De Lapidibus" (Von den Steinen) über die Viriditas, die Grünkraft des Smaragd.
Hildegard kannte in ihrer Zeit keinen Chromdiopsid. Aber ich bin sicher, sie wäre begeistert davon gewesen.

Öffnen wir unsere Augen (die äußeren sowie die inneren) und machen uns bereit im Vertrauen auf die Natur, auf uns selbst und unsere Fähigkeiten. Hilfreich dabei ist, wenn wir Wegbegleiter finden und annehmen.
Der Chromdiopsid kann so ein Wegbegleiter sein. Ein spiritueller Wegbegleiter. Und vielleicht sogar einer, der weit über die bekannten Naturgesetze hinausgeht und uns damit den Zugang
zu neuen Welten und neuen Dimensionen öffnet. Gehen Sie auf Ihre ganz eigene, ganz persönliche Reise mit einem Chromdiopsid als Wegbegleiter !



Chromdiopsid Kristallstufe Aracuai, Minas Gerais, Brasilien
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Dipl. Mineraloge Bernhard Watzke, Würzburg
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Donnerstag, 21. Januar 2016

Muskovit - von der Reflexion zur Introspektion

 


Muskovit gehört zur Gruppe der Glimmer-Minerale. Diese sind durch einen blättrig-tafeligen Aufbau gekennzeichnet. Typischerweise lassen sich Muskovit-Aggregate in einzelne, teils hauchdünne Blättchen zerlegen. Muskovit tritt weltweit sehr häufig sowohl in magmatischen, metamorphen und sedimentären Gesteinen auf. Sie kennen alle noch aus dem Erdkunde Schulunterricht den Spruch "Feldspat, Quarz und Glimmer - die drei vergess ich nimmer". Bezug genommen wird hier auf die Hauptminerale im bekannten Granit Gestein (sog. Urgestein).
Im pegmatitisch-pneumatolytischen Milieu tritt Muskovit häufig in Form wunderschöner, sonnen- oder rosettenartiger Kristallaggregate auf. Diese Aggregate bestehen aus pseudohexagonalen (sechseckigen) tafeligen Kristallen in den Farbtönen von silber über silberbraun bis leicht rosa, die parallel bzw. subparallel miteinander verwachsen sind; im schönsten Fall rosetten- oder blütenähnlich.




Wie können wir mit dem Muskovit kristalltherapeutisch arbeiten?

Wenn wir ein Muskovit Kristallaggregat in die Hand nehmen, fallen uns drei Dinge auf, die richtungsweisend für die Kristallarbeit mit Muskovit (der dem Kronenchakra zugeordnet wird) sind:

1. Die Kristalle verfügen über einen außerordentlich hohen Glanz; d.h. die Kristallflächen reflektieren sehr stark. (Reflexion)

2. Die Aggregate bestehen aus einer Vielzahl übereinander gewachsener / gestapelter dünnner Lagen aus Einzelkristallen.

3. Die einzelnen Lagen /Kristalle sind -bei näherer Betrachtung- durchscheinend bis durchsichtig. (Introspektion)

In der Mineralogie bezeichnet Reflexion den Vorgang, wenn Lichtwellen an einer Kristallfläche zurückgeworfen also reflektiert werden. Umgangssprachlich verstehen wir unter Reflexion Nachdenken oder Überlegen. In der Selbstreflexion denken wir über uns selbst nach, reflektieren also die eigene Person. Der deutsche Philosoph und Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) schrieb: "Reflexion ist die Aufmerksamkeit auf das, was in uns ist."
Aufmerksamkeit, die der Muskovit durch seinen starken Glanz erweckt. Die Kristallflächen reflektieren -im richtigen Winkel gehalten- einen Großteil des einfallenden Lichtes. Sie laden uns ein, uns selbst zu betrachten, uns zu reflektieren. Und der erste Schritt dieser Einladung ist in der Tat das "Wecken von Aufmerksamkeit". Ohne Aufmerksamkeit und ohne Achtsamkeit gehen wir einfach vorbei, richten wir kein Augenmerk, bleiben wir blind. Lassen wir den Muskovit durch seine Kristallreflektion in einem ersten Schritt unsere Aufmerksamkeit wecken. Spüren wir diese Aufmerksamkeit. Spüren wir, wie es sich nun für uns anfühlt, aufmerksam zu sein, uns ganz dem Glanz des Muskovit zu widmen.
Und dann wandeln wir das Gefühl der Aufmerksamkeit in Achtsamkeit. Wir konzentrieren uns auf unsere Atmung, darauf wie es uns atmet. Und wir fokussieren uns auf den Muskovit in unserer Hand. Seinen Glanz, seine Kristallform, den Aufbau des Aggregates aus einer Vielzahl von Kristallen. Wir werden ruhig und wir werden eins; eins mit dem Muskovit und eins mit der Situation in der wir uns befinden. Die Zeit steht still, das Universum nimmt eine Auszeit. In diesem Augenblick existieren nur wir zusammen mit dem Muskovit.

Nun führen wir den Muskovit ein wenig näher an unsere Augen heran. Wir sehen, dass die einzelnen blüten- oder rosettenartig angeordneten Kristalle wiederum aus einer Vielzahl von dünneren Kristallen bestehen. Kristalle die in Lagen übereinander gewachsen sind. Unterschiedliche Lagen, unterschiedliche Stufen, die aber alle zum gleichen größeren Kristall gehören. Ja, die den größeren Kristall erst bilden. Wir betrachten diese Lagen und Stufen, versuchen sie mit dem Auge aufzulösen und wir fragen uns: Wo gibt es ähnliche Stufen in unserem Leben ? Sind es Stufen der Entwicklung? Stufen des Bewusstseins? Stufen und Lagen, die jede für sich existieren aber doch zusammen gehören.
Nun betrachten wir die Kristalle und die einzelnen Lagen noch genauer und zusätzlich variieren wir den Lichteinfall. Bei einem bestimmten Winkel sind die Kristalle hochglänzend reflektierend. Wenn wir nun den Winkel ändern und die Kristallstufe ein wenig gegen das Licht halten, dann sehen wir, dass die einzelnen Kristalle durchscheinend bis durchsichtig sind., Wir können also die Stufen mit unserem geistigen Auge durchschreiten und erforschen. Die Lagen und Stufen der Muskovit Kristalle so wie unsere eigenen Lagen und Stufen. Die unseres Lebens, unserer Vergangenheit und Zukunft. Die unseres Bewusstsein. Die unserer vergangenen und zukünftigen Wünsche und Vorstellungen.
Und dies führt uns -aufmerksam gemacht und achtsam durchgeführt- durch die Selbstbeobachtung, die Introspektion zum Erkennen. Zum Erkennen eigener Stufen und Lagen, deren Aufbau und Bedeutung. Zu einer Reise in unser innerstes Selbst mit einem wunderschönen Muskovit Kristallaggregat als spirituellem Wegbegleiter.


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